Handlungsfeld 1

Die Bienenwiese

Die Anlage einer schuleigenen Bienenwiese erfolgte bereits lange vor der Anmeldung der Schule zur Zertifizierung, nämlich im Jahre 2012 durch OStR Rolf Kriett, der Biologie und Chemie unterrichtet. Er erweiterte mit Hilfe wechselnder Schülergruppen die Blühwiese jedes Jahr um zehn Quadratmeter, so dass sie inzwischen ca. 100 m2 misst.

Ziel der Aktion ist es, der bedrohten Tierart Biene einen Schutz vor Nahrungsmangel aufgrund der gerade im ländlichen Raum verbreiteten Monokulturen zu bieten. Gleichzeitig können so die Schülergruppen über die Gefahren der Monokulturen und die Nützlichkeit der Bienen aufgeklärt werden 

(Foto: S. Malatrait)

AG Naturdetektive: Folgen des Klimawandels

Die AG Naturdetektive, geleitet von der Biologielehrerin Dr. Marina Fischbeck-Eysholt und dem Erdkundelehrer und Waldpädagogen Oliver Schäfers, hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülern der Grundstufe das Schätzen und Schützen der Natur nahe zu bringen.

Seit Beginn des Schuljahres 2018/19 vermittelt sie Schülern früh in ihrem Curriculum nicht nur ein praktisches Wissen über die heimische Artenvielfalt und deren Bedrohung durch den Klimawandel, sondern zeigt ihnen vor allem konkrete Handlungsmöglich­keiten auf.

Dies geschieht durch praktische Arbeit in der Natur und also außerhalb des Schulgebäudes, so dass die AG gleichzeitig ein wichtiges Gegengewicht zum theoretischen Unterricht innerhalb des Gebäudes bildet.

Praktische Ergebnisse ihrer Tätigkeit sind bislang Weidenflechtzäune, ein Insektenhotel, Nisthilfen sowie Futterstationen für Wildvögel und zwei Igelüberwinterungsquartiere. Alle Produkte der Arbeit sind auf dem Schulgelände aufgestellt worden und kommen nicht nur den Tieren, sondern auch der gesamten Schulgemeinschaft zugute.

(Foto: S. Malatrait)

Die Schüler-AG Klimawandel

Seit dem Frühjahr 2018 setzt sich eine Schüler-AG von Zehntklässlern intensiv mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinander. Zunächst entwickelte eine gesamte Klasse unter Leitung von Frau Seemann ein Unterrichtsmodul zu den überwiegend anthropogenen Ursachen des Klimawandels, mit dem sie die jüngeren Schüler über die Ursachen und Folgen des Klimawandels aufklären wollten. Aus dieser Arbeit entwickelte sich eine Schüler-AG, die weiter an dem Thema arbeiten wollte und sich nun auch Schülern aus anderen Klassen öffnete. Ansprechpartnerin aus dem Kollegium ist nun Frau Tismer.

Eine der Aktionen, die von dieser Gruppe erfolgreich durchgeführt wurde, war eine schulweite Sammlung von alten Mobiltelefonen. Die Schüler machten die Schulöffentlichkeit durch Plakate, Durchsagen und Aufklärungsarbeit in den Klassen auf die Wichtigkeit des Receycling von technischen Geräten, insbesondere von Mobiltelefonen aufmerksam. Es wurden bei diesem ersten Durchgang weit über 100 alte Handys gesammelt, wobei ein "Wettbewerb" zwischen Lehrern und Schülern den Eifer befeuerte.

Eine dritte Aktion, die 2019 durchgeführt werden soll, ist die Erstellung von Protokollen zum eigenen Energieverhalten, mit denen die Schülerschaft zum Nachdenken über eigenes Konsumverhalten und alternative Handlungsmöglichkeiten aufgeklärt werden soll.