Beratungslehrer an unserer Schule

Manchmal gibt es Momente, in denen man Hilfe benötigt oder ein Problem hat. Oft genügt es dann, mit Freunden, Klassenkameraden oder Eltern zu sprechen. Zusätzlich bietet unsere Schule jedoch auch die Möglichkeit, sich an einen ausgebildeten Beratungslehrer zu wenden. Am Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld ist dies im laufenden Schuljahr Frau Dr. Fischbeck-Eysholdt.

Kontaktaufnahme über den Klassenlehrer, das Schulbüro oder durch persönliche Ansprache.

 Sie berät:

Schülerinnen und Schüler
Eltern und Erziehungsberechtigte
Lehrerinnen und Lehrer

Wir befassen uns zusammen mit folgenden Themen:

Schullaufbahnberatung
Kontakt- und Beziehungsstörungen
(Probleme mit Mitschülern, Lehrern, Eltern, ...)
Lern- und Arbeitstechniken
Bewältigung von Stress und Leistungsanforderungen

Sie hilft durch:

Auskünfte und weiterführende Informationen

Gespräche

Klärung und Vermittlung bei Konflikten

Über alle angesprochenen Dinge, die den persönlichen Bereich betreffen, bewahren wir völliges Stillschweigen.

Der Beratungslehrer / die Beratungslehrerin informiert ...

Einzelfallhilfe, Schullaufbahnberatung, Systemberatung

Sie finden, liebe Besucher, hier eine Zusammenstellung von Informationen über die Tätigkeitsfelder des Beratungslehres / der Beratungslehrerin am Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld.

Beratungslehrer/nnen erfüllen ihre Aufgaben im immer vielfältiger werdenden Schulsystem in der Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern, Schulsozialpädagogen, Schulpsychologen und der Erziehungs- und Berufsberatung.

Die Beratungsaufgaben gegenüber Eltern und Schülern, die sich aus dem Schulbesuch ergeben, bleiben für jede Lehrkraft des Gymnasiums unberührt, insofern ist jede Lehrkraft natürlich immer auch eine beratende Lehrkraft, wie dies im Beratungskonzept der Schule auch formuliert wird.

Der in einem zweijährigen Studiengang in pädagogischer Psychologie ausgebildete und auch geprüfte Beratungslehrer hat erlassgemäß zusätzlich folgende Aufgaben:

 Die Schwerpunkte:

  • Laufbahnberatung: Informationen und Beratung von Eltern und Schülern bezüglich der Laufbahnen und Abschlüsse im Bildungswesen.
  • Einzelfallhilfe: Gespräche, Beratung und ggf. Förderung bei auftretenden Lern- und Verhaltensstörungen bei Schülerinnen und Schülern, aber auch, wenn Kinder auffällige Unterschiede zwischen vorhandenen Fähigkeiten und gezeigten Schulleistung entwickeln. Auch große Ängstlichkeit, mangelnde Motivation oder überbetonte Aggressivität gehören zu diesem Bereich.
  • SHS: (siehe auch Homepage der Schule)

Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf sind am AGG Harsefeld zurzeit Frau Schlesier und Herr Springmann zuständig.

Auf der Gesamtkonferenz am 13. Juni 2007 wurden die Weichen für ein neues Projekt des Gymnasium Harsefeld gestellt. Wir nennen es „Schüler helfen Schülern“, kurz „SHS“. Nach den erfolgreichen Vorbildern einiger umliegender Schulen haben wir auch bei uns ein Nachhilfe- und Förderprojekt eingeführt, bei dem es im Wesentlichen darum geht, dass ältere „erfahrene“ Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9-12 jüngeren Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 6-10 Nachhilfeunterricht in Fächern erteilen, in denen die Leistungen noch verbessert werden müssen.

  • Lernschwierigkeiten:

Insbesondere am Anfang der Gymnasiallaufbahn sollten den Schülern Lern- und Arbeitstechniken vermittelt werden. Selbstständiges Arbeiten, Vorbereitung von Klassenarbeiten, Organisation, Informationsbeschaffung und Strukturierung sind Schlüsselqualifikationen, die die Schullaufbahn entscheidend beeinflussen  können.

So genannte Methodenkompetenzen sollten noch gezielter und Fächer übergreifend in den Unterricht integriert werden. Die Kolleginnen und Kollegen haben diesen Ansatz schon in den 5. Klassen umgesetzt.

Falls Ihr Kind noch in der 7. Klasse Schwierigkeiten mit dem Lernen haben sollte, biete ich eine Einzelfallhilfe an oder für eine Klasse einen „Lernkurs“, je nach Möglichkeiten in dem Schuljahr.

  • An der Schule gibt es ein Präventionskonzept (s. Homepage), das sich in der Entwicklung befindet. Bisher haben wir „Suchtprävention“, Jahrgang 8, (noch in der Evaluation), „Liebe – Sexualität“ (pro familia), Jahrgang 9 und „Sexuelle Gewalt“, Lichtblick, Jahrgang 6.
  • Netzwerkarbeit/Systemberatung: Zusammenarbeit mit Eltern, Schulleitung und Lehrkräften über die in der Beratertätigkeit gewonnen Erfahrungen. Daraus ergibt sich dann eine Mitwirkung im Bereich Schulentwicklung und Schulprogramm.
  • Selbstverständlich bleibt die häusliche Erziehung der Eltern unberührt, die Schule kann und will kein Elternhaus ersetzen und auch keine gesellschaftlichen Probleme reparieren. Und: Eine faire, am Wohl der Kinder orientierte Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Schule ist Ziel jeder Beratungskraft. Wie sieht diese Arbeitsweise nun aus?

Tests und ähnliche Verfahren gibt es nicht beim Beratungslehrer, dafür aber ganz viel Zeit, keinerlei Zwang und stets ein offenes Ohr. Der Besuch ist aus der Sicht der Kinder völlig freiwillig und der Berater ist in seiner Arbeit unabhängig. Er unterliegt wie ein Arzt der Schweigepflicht, beachtet aber die vorgegebene Verantwortungsstruktur an der Schule: Das heißt, er leistet stets „Hilfe zur Selbsthilfe“ und die Verantwortung anderer kann nicht an ihn delegiert werden. Weder findet die Beratung zwischen „Tür und Angel“ statt, noch akzeptiert die Beratungskraft Vorverurteilungen und niemals übernimmt sie Disziplinierungsaufgaben.
Der Beratungslehrer versucht durch das vertrauliche Gesprächsangebot, durch seine Bereitschaft zuzuhören, Konflikte erzeugende Merkmale eines Sachverhaltes aufspüren zu helfen. Ein solches Gespräch und das Bewusstsein davon, wo Stärken und Schwächen liegen, ist manchmal schon der erste Schritt zu einer Lösung.

Verhaltensänderungen brauchen Zeit, ebenso wie die Entwicklung von gegenseitigem Vertrauen.