Berufstag: Ein Tag voller Eindrücke

Benötigt man tatsächlich einen Numerus Clausus von 1,0, um das Studium der Medizin anzutreten? Und wie genau sieht eigentlich ein Studium an der TU Hamburg-Harburg, mit der unser Gymnasium eine Kooperation unterhält, aus? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 10 vor Beginn des "Berufstages" (3.05.2016), an dem es galt, vielen interessierten und neugierigen jungen Menschen im Laufe dieser schulinternen Messe Einblicke in die verschiedensten Berufswege zu ermöglichen.

Vertreter einzelner Berufe oder Institutionen erzählten jeweils eine Stunde lang über ihren Alltag im Beruf, aber auch über das passende Studium, ließen dabei aber immer genügend Raum, um Fragen zu beantworten.  Da die Vertreter jeweils nur zu einer gewissen Uhrzeit vortrugen, galt es, sich im Vorhinein für sechs Berufsfelder zu entscheiden. Da war es fast schon schade, dass manche Vorträge aufgrund der eingeschränkten Auswahl wegfielen.

Auch die Agentur für Arbeit war eingeladen, um uns Schülern einige Webseiten und Kontaktstellen anzubieten, die dabei helfen können, den passenden Beruf mittels einer Beratung herauszufinden. Nach einer Vorlesung gab es immer ein paar Minuten, um den Raum zu wechseln oder einmal durchzuatmen und die neu gewonnen Erkenntnisse zu verarbeiten. Diese wurden auch oftmals genutzt, um sich mit Mitschüler auszutauschen, die gerade von anderen Vorlesungen kamen.

Nachdem ich mich mit einigen meiner Mitschüler unterhalten habe, kann ich sagen, dass dieser Berufstag für manch überraschende Erkenntnisse gesorgt hat: Berufe, die ich mir selber hätte nie vorstellen können auszuüben, erstrahlten plötzlich in einem völlig neuem Licht. Ich selber war vor diesem Tag eher sehr sprachlich orientiert, am meisten gefallen hat mir schließlich aber der Vortrag der TUHH. Ich denke, die Studium-/ und Berufswahlen machen vielen Schülern, mich mit eingeschlossen, große Angst und dieser Tag war eine gute Gelegenheit, um sich in seiner zukünftigen Entscheidung sicherer zu fühlen.