Dos peruanos en el AGG Harsefeld

Schneller als von ihnen erwartet, erhielten Jana Dorozala (8 S) und Carina Fitschen (Jg. 11) Anfang des vergangenen Monats Besuch aus Peru: Nachdem beide sich erst kürzlich bei CAPA für einen Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus dem südamerikanischen Andenstaat beworben hatten, sind nahezu „postwendend“ ihre beiden sechzehnjährigen Austauschpartner Isabella und Guillermo aus Lima in Harsefeld eingetroffen und werden für insgesamt acht Wochen in ihren Gastfamilien und während der Schulzeiten am AGG ihre Zeit in Deutschland verbringen. Nach Ablauf der ersten Hälfte des Aufenthalts fassen unsere peruanischen Gäste wie auch ihre Gastgeberinnen ihre Eindrücke und bisher Erlebtes schon jetzt zusammen. 

¡Hola Chicos!

Der Tag, an dem Jana und ich unsere beiden Austauschpartner herzlich empfangen durften, kam schneller als erwartet. Am 4. Januar 2014 trafen die  beiden Sechzehnjährigen Isabella und Guillermo aus Lima kommend in Harsefeld ein, und nun ist ihr Aufenthalt in Deutschland leider auch schon zu Hälfte vorbei. Die Zeit vergeht eben wie im Fluge: Man lacht viel, unternimmt etliche tolle Sachen und genießt jeden tollen Moment, den man miteinander erlebt.

Isabella und Guillermo haben zum Beispiel am 7. Februar einen interessanten Vortrag über ihr Heimatland Peru in unserem Spanischunterricht der Jahrgangsstufe 11 bei Frau Bender gehalten, so dass wir viele Aspekte des peruanischen Lebens kennenlernen konnten. Peru ist ein faszinierendes Land mit phantastischen Kulturstätten (Machu Pichú), einer tollen abwechslungsreichen Landschaft (Küste, Regenwald, Anden), leckerem Essen (ceviche) und vielen lieben Menschen. Isabella und Guillermo haben uns auch Bilder ihrer Freunde, Familie und Schule gezeigt. Die beiden tragen während der Unterrichtszeiten immer elegante Schulkleidung, an die Jana und ich uns - wenn wir Isabella und Guillermo dann im Sommer in Peru besuchen und dort zur Schule gehen - sicher erst gewöhnen müssten.

Und so empfinden Isabella und Guillermo, die in Lima auf ihrer Schule Deutsch lernen, ihren bisherigen Aufenthalt hier in Deutschland:

Isabella: „Von jetzt die Zeit die ich hier bin war total gut! Als ich den Austausch machen wollte hatte ich total Angst, weil ich weiß, dass ich in ein anderes Land mit einer neuen Familie für zwei Monate gehe. Das bedeutet, dass alles neu für mich wird, weil ich eine neue Kultur, eine neue Schule und neue Leute kennen werde; so wird es auf den ersten Blick total schwierig. Trotzdem von dem ersten Tag, an dem ich mich mit meiner Familie vom Austausch treffe, weiß ich, dass diese Angst doof war weil wenn die Tage vergehen ich kann sehen, dass ich keine bessere Familie haben könnte. Sie sind alle sehr toll, nett und das Wichtigste ist, dass ich habe die beste Schwester. Wir können alles zusammen machen, lachen und ich weiß, dass ich ihr vertrauen kann. So für mich ich habe die beste Familie. Ich hatte den ersten Tag total Angst vor der Schule, aber alle waren sehr nett zu mir. Die Lehrer und die Schüler. So ich hatte ein besseres Gefühl. Heute habe ich so viele Freunde und ich bin sehr glücklich, dass ich hier bin und auch für meine Familie, weil sie mich in ihre Familie aufgenommen haben. Diese Möglichkeit vergesse ich nie, weil ich kenne eine Familie und eine neue Kultur die ich nicht mehr vergesse.“

Guillermo: „Die Zeit die ich hier bin, habe ich bemerkt, dass sich das Leben in Deutschland sehr von dem in Peru unterscheidet. Hier sind alle sehr ordentlich und pünktlich. Bisher waren die Leute sehr nett und freundlich zu mir. Das deutsche Essen unterscheidet sich sehr von dem in Peru. Es gibt oft Nudeln und Fleisch, aber es schmeckt gut. In der ersten Woche ich habe Berlin besucht und eine Sightseeingtour gemacht. Ich habe das Stadtschloss, das Brandenburger Tor, das rote Rathaus, den Reichstag, den Berliner Dom und die Berliner Brücke besucht. Ich hoffe, dass die restliche Zeit, die ich hier bin, auch sehr toll wird.

Esperemos que os haya gustado nuestro artículo y las fotos.

Muchos saludos de Isabella, Jana, Guillermo y Carina                    

                                            

Foto: N. Bender