Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld

Die Letzten ihrer Art aus dem Schonraum der AGG-Pflanzschule entlassen

Sie fühlten sich umhegt und gepflegt sowie familiär fest verwurzelt, wie die beiden Abiturienten Fee Marlen Delius und Léon Noel Schlebusch in ihrer Rede anlässlich der stilvollen Entlassungsfeier unseres Abiturjahrgangs 2018 am Freitagnachmittag (28.06.2019) vor den geladenen Gästen und der Schulgemeinschaft des AGG gemeinsamen zum Ausdruck brachten. Doch nunmehr gilt es für die Letzten ihrer Art, den Schonraum ihrer angestammten Pflanzschule nach acht Jahren zu verlassen und zur Verwirklichung ihrer Träume eigene Wege zu gehen, dabei auch noch stets Haltung zu bewahren und mit Herz zu agieren. Das zumindest legte ihnen allen OStD´ Ute Appelkamp bei der Aushändigung der Reifezeugnisse nahe, während es nach Ansicht der Elternvertreterin Frau Doose durchaus legitim erscheine, dass die auf ihre Kinder mit Stolz erfüllten Erziehungsberechtigen zunächst einmal Anlass zum ruhigen und zuversichtlichen Durchatmen hätten.

 

Nachdem unsere Abiturientia des Jahres 2019 erstmals paarweise und vom Applaus aller Anwesenden begleitet in die festlich geschmückte Aula unseres Gymnasiums eingezogen war und Platz genommen hatte, sorgten Alina-Julie Brüssow und Magdalena Heinrich mit ihrer von Hauke Nebel am Klavier begleiteten Gesangsdarbietung („lovely“ von Khalid und Billi Eilish) für einen stimmungsvollen musikalischen Auftakt der diesjährigen Verabschiedungsfeier am Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld – der nunmehr insgesamt schon zehnten ihrer Art, die man, wie Schulleiterin OStD´ Ute Appelkamp in ihrer kurzen Begrüßungsansprache anschließend versprach, zu ihrer besonderen Freude am heutigen Nachmittag gewiss entspannt begehen werden könne.

„Zukünftig für die eigenen Ideale kämpfen und Toleranz zeigen“

Bereits zum sechsten, aber bedingt durch seine eigene berufliche Veränderung auch zum letzten Mal gratulierte der Erste Kreisrat, Herr Dr. Eckart Lantz, im Namen des Landkreises Stade unseren Abiturientinnen und Abiturienten zum Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife und dankte sowohl deren Eltern für die Unterstützung ihrer Kinder als auch den Lehrkräften des AGG, welche die ihnen seit der fünften Klasse Anvertrauten auf deren achtjährigen Bildungsweg so weit geführt und in ihrer Entwicklung begleitet hätten.

Dass für alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler das Ende ihrer Schulzeit zweifelsohne eine Zäsur darstelle, da man nunmehr die gewohnte Umgebung verlassen und vertraute Regelmäßigkeiten aufgeben werde, dürften die von ihm Angesprochenen angesichts der neu gewonnenen Freiheit durchaus genießen, räumte Dr. Lantz ein. Zugleich hoffe er aber, dass ihr nun anstehender Aufbruch nicht zu einem Abbruch des Kontaktes mit der Region und der Schule führen werde und die hier geknüpften Bindungen weiterhin bestehen bleiben würden.

In ihrer Schulzeit habe man ihnen als gutes Rüstzeug erfolgreich fachliches Wissen und methodische Kompetenzen an die Hand gegeben, das seiner Ansicht nach allen ermöglichen werde, sich in der komplexen, spannenden Welt immer wieder auch auf Neues einzustellen. Zudem empfahl er unseren Abiturientinnen und Abiturienten bei allen von ihnen zu treffenden weiteren Entscheidungen, sich davon leiten zu lassen, ob das, was man zu tun gedenke, auch Spaß mache, denn erst dann sei man darin gut. Und er fügte hinzu: „Hinterfragen Sie alle Einlassungen, die Sie von einer Sache abbringen wollen, bleiben Sie offen und mutig, wenn getroffene Entscheidungen revidiert werden müssen und seien Sie stets aufmerksam für neue Chancen, die sich durch Zufall, Fügung oder Überraschungen ergeben!“

Der Landkreis Stade sei stolz auf die Leistungsträger von morgen, die am Harsefelder Gymnasium, das sich binnen kurzer Zeit „zu einer herausragenden Institution gemausert“ habe, ausgebildet worden seien und deren unsere Gesellschaft bedürfe. Diese müssten fortan aber auch Toleranz zeigen und zur Menschlichkeit fähig sein, betonte Kreisrat Dr. Lantz und appellierte abschließend an unsere Abiturientinnen und Abiturienten: „Kämpfen Sie für Ihre Träume und Ideale, dann steht Ihnen die Zukunft mit dem Abitur offen.“

„Stets Haltung zeigen und nicht mit leerem Herzen agieren“

Im Anschluss an einen Instrumentalbeitrag von Finja Nebel am Klavier („Supermarket Flowers“ von Ed Sheeran) sprach AGG-Schulleiterin OStD´ Ute Appelkamp zu Beginn ihrer Ansprache unseren Abiturientinnen und Abiturienten ihre allerherzlichsten Glückwünsche zum bestandenen Abitur aus, einem „Meilenstein im Leben, den Ihnen keiner nehmen kann.“

Außerhalb des „Schonraums Schule“, aus dem sie nunmehr offiziell entlassen sind, fänden die von ihr Angesprochenen unzweifelhaft sehr gute Bedingungen und stabile gesellschaftliche Rahmenbedingungen vor: Fachkräftebedarf, attraktive Job- und Studienmöglichkeiten, relativ hohe Sicherheit und vor allem einen gesicherten Zustand des Friedens. Zudem böten Pluralität, Diversität, eine geschützte Individualität und nicht zuletzt auch das Internet eine gute Ausgangsbasis sowie vielfältige Möglichkeiten, fortan eigene Lebenspläne zu verwirklichen.

Im Verlauf der Zeit als Schülerinnen und Schüler hätten sie, „die Letzten ihrer Art am achtjährigen Gymnasium“, jedoch durchaus auch schon erfahren können, dass sich in der „schönen heilen Welt“, wie sie durch die Aufzählung dieser eben genannten positiven Beschreibungsmerkmale zum Ausdruck komme, Dinge schnell ändern können: Gerade die „Flüchtlingskrise 2015“, ein Jahr nach dem zehnjährigen Bestehen unseres Gymnasiums, habe das durch die Errichtung eines Flüchtlingscamps auf dem AGG-Schulgelände wohl allen augenscheinlich machen können. Und so wird auch sie, die diesjährige Generation der Abiturientinnen und Abiturienten, angesichts drängender Fragen zum Klimaschutz, zur Integration, zum Internet und dem Phänomen der demagogischen Hetze schon bald Verantwortung übernehmen und Antworten finden müssen – nicht nur für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft, um bisherige „Weltsichten“ zu verändern, wie Frau Appelkamp betonte.

Auf diese Herausforderung, künftig verantwortlich zu handeln, zudem auch die Folgen des eigenen Tuns zu bedenken, sei auch der diesjährige Abiturjahrgang, dem OStD´ Appelkamp als ethisch-moralische Leitlinien ein Buddha-Zitat aus dem Dhammapada („Glaube nicht einfach an alles, nur weil du es gehört hast.“) ans Herz legte und noch einmal Kants kategorischen Imperativ in Erinnerung rief, in seiner Schulzeit vorbereitet worden. Denn nichts anderes würden bekanntermaßen die Operatoren des ominösen Anforderungsbereich 3 („Beurteilen“, „bewerten“, „erörtern“ und „Stellung nehmen“) umfassen – allein zu dem Zweck, kriteriengestützt eigene Gedanken, Urteile sowie Haltungen zu entwickeln und diese auf alle Lebenssituationen anzuwenden.

Unabdingbar sei es für die von ihr angesprochene Abiturentia des Jahrgangs 2019 aber auch, stets Haltung zu zeigen und mit Herz zu agieren, hob Frau Appelkamp ausdrücklich hervor und bekräftigte dies mit einem Hinweis auf Juli Zehs dystopischen Roman „Leere Herzen“, der sich als Anklage einer herz- und überzeugungslosen Generation lesen lasse, sowie mit einem Zitatausschnitt der letzte Strophe aus Günther Eichs Hörspiel „Träume“ („Wacht darüber, daß Eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird!“).

Erst „voll umfänglich entwickelt“, d.h. schulisch gerüstet und ethische Werte im Herzen tragend, mache denjenigen „guten Kern“ eines Individuums aus, der dazu befähige, auch außerhalb des „Schonraums Schule“ für sich und andere einzutreten, versicherte OStD´ Appelkamp und gab abschließend gleichermaßen ihre Hoffnung und ihren Wunsch zum Ausdruck, dass vom momentanen Entwicklungspunkt unserer Absolventinnen und Absolventen ausgehend „Gutes entstehen möge.“ 

Tutorat von Frau OStR´ Evelyn Graevenitz

Tutorat von Frau StR´ Nele Schlesier

Tutorat von Frau StR´ Carolin Gebhardt

Tutorat von Herrn OStR Uwe Sczeponik

„Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse“

Einzeln namentlich aufgerufen, nahmen unsere frischgebackenen 81 Abiturientinnen und Abiturienten dann nicht nur die lang ersehnten Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife und die Glückwünsche von Frau Oberstudiendirektorin Ute Appelkamp, Herrn Studiendirektor Dirk Graevenitz (Oberstufenkoordinator) sowie von ihren Tutorinnen und Tutoren Frau Oberstudienrätin Evelyn Graevenitz, Frau Studienrätin Carolin Oertelt, Frau Studienrätin Nele Schlesier und Herrn Oberstudienrat Uwe Sczeponik entgegen, sondern stellvertretend für die gesamte Schülerschaft des Aue-Geest-Gymnasiums auch diejenigen von Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 5, die ihnen auf besonders charmante Art Rosen überreichten. 

Ein musikalisches Intermezzo („Marriage D´Amour“ von Paul Senneville), für das Lilia Potamianou am Klavier sorgte, leitete anschließend zum nächsten Höhepunkt der feierlichen Verabschiedungsveranstaltung über. 

„Ehrung besonderer Leistungen“

Für besondere Leistungen in den Abiturfächern wurden von Frau Appelkamp und den jeweiligen Fachlehrkräften nacheinander Leon Dretzke, Leif Freitag und Juri Schilling im Namen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Juri Schilling im Namen der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Nele Behr, Lena Franz und Annika Schmahl im Namen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen sowie Hanna Sumfleth im Namen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgezeichnet und mit Buchpräsenten bzw. Mitgliedschaften in den jeweiligen Institutionen bedacht. 

Für ihre herausragenden Leistungen im diesjährigen Abitur am AGG Harsefeld, das mit einer Durchschnittsnote von 2,61 nur etwas schwächer als im letzten Jahr ausfiel – 11 Prozent der Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma – konnte OStD´ Appelkamp anschließend zusammen mit Herrn Jens Papke (Kreissparkasse Stade) an die beiden Jahrgangsbesten Katja Senger (Harsefeld) und Hanna Sumfleth (Deinste) im Namen der Bürger-Stiftung für ihre jeweils erzielten Notendurchschnitte von 1,2 bzw. 1,6 zwei Anerkennungspreise, beachtliche Geldsummen zur Förderung der weiteren Qualifikation beider Abiturientinnen, überreichen.

Die Glückwünsche von Herrn Papke galten zudem allen unseren weiteren Absolventinnen und Absolventen, an die er appellierte, in Zukunft mit Mut und Entschlossenheit ihren eigenen Weg zu gehen – ganz im Sinne der chinesischen Weisheit „Der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt“. Ebenso gratulierte er deren Eltern, die nicht nur in der stressigen Abiturzeit Ruhe bewahrt hätten und nunmehr stolz auf ihre Kinder sein könnten, und dem Kollegium des AGG, das mit viel Engagement einen weiteren Jahrgang erfolgreich zum Abitur geführt habe.

„Aus Pflanzensamen zu kräftigen Bäumen eines Waldes gediehen“

Aus einer biologisch-ökologischen Perspektive blickten anschließend Fee Marlen Delius und Léon Noel Schlehbusch für den Abschlussjahrgang 2019 auf ihre Schulzeit an unserem Gymnasium zurück, indem sie in ihrer gemeinsam Rede noch einmal allen Anwesenden die wichtigsten biotischen Prozesse und Faktoren, denen sie in diesem Zeitraum unterworfen gewesen waren bzw. die auf sie eingewirkt haben, amüsant illustrierten:

Aus den an dieser Stelle vor acht Jahren am AGG ausgebrachten Samen (Einschulung) hätten sich bei hinlänglicher Bewässerung mit Wissen (Lehrerkollegium) und der Ausbildung eines beständigen Wurzelwerks (Eltern) aufgrund dieser jahrelangen, geduldigen Gärtnerarbeit, der sie zu aufrichtigem Dank verpflichtet seien, nahezu „perfekte Überlebensbedingungen“ für die zunächst gar so zarten Sprösslinge ergeben, denen selbst das spätere Aufplatzen ihrer Rinde (Pubertät) in den meisten Fällen nichts hätte anhaben können. Zwei besondere baumpflegerische Maßnahmen (Kurs- und Abifahrt) hätten zudem ein Übriges dazu beigetragen, dass die auch mit der Zeit ein immer üppiger werdendes Blätterwerk aufweisenden einzelnen Holzgewächse zu ganzen Baumgruppen und schließlich gar zu einem Wald gediehen seien.

Neben erworbenem Allgemeinwissen, das „wir ganz bestimmt brauchen werden“, einem sich angeeigneten Zeitmanagement bei Hausaufgaben sowie voll umfänglich entwickelter Kreativität bei Entschuldigungsschreiben und in der Zeichensetzung habe sie alle nicht nur Jimmy Wales (Gründer der Online-Enzyklopädie) durch ihre Schulzeit begleitet, wie Fee Marlen und Léon Noel augenzwinkernd betonten, sondern – nun ernst gemeint – viele neue Freundschaften. Zudem hätten sich auch einstige – im besten Sinne naive – Berufswünsche (Prinzessin, Astronaut/in, Ballerina oder Fußballkommentator/in) mit Zunahme der Jahresringe der einundachtzig nunmehr kräftig herangewachsenen Bäume und unter dem Einfluss moderner Kommunikationsmedien nachweislich durchaus geändert.

Für ihren weiteren Weg wünschten beide Abiturienten ihren Jahrgangsmitgliedern abschließend „das Beste für die Zukunft“ und ermutigten sie und sich selbst mit einem Epigramm Otto Alexander Banks (1824-1916): „Sei tapfer, wenn die Masten krachen, / Daß du nicht schreckversteinert stehst; / Du wirst die Wogen dienstbar machen, / Sobald du klug das Steuer drehst. / Gern packt das Unglück deine Schwächen - / O, kämpfe, daß du nicht erliegst; / Und kannst du auch den Sturm nicht brechen, / So brich nur selbst nicht, und du siegst!“

„Nunmehr den eigenen Weg mutig beschreiten

Als nächste des Rednerreigens gratulierte die Elternvertreterin Frau Mandy Doose unseren Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zur bestandenen Reifeprüfung. Deren Lehrerinnen und Lehrer, die ihrer Ansicht nach diesen Jahrgang arriviert begleitet hätten und ihm mit Spaß, Freude, Mut und Menschlichkeit begegnet seien, zolle sie dafür ihren Respekt und Dank.

Nunmehr hätten zwar auch die Eltern der am heutigen Tage unser Gymnasium Verlassenden die Schulzeit überstanden, denn die Zeit sich zu sorgen, ihre Kinder für die Schule zu motivieren und sie eng zu begleiten sei für sie ebenfalls vorbei – nichtsdestotrotz stelle sich aber die Frage „Was weiter?“ Studium, Freiwilliges Soziales Jahr oder Auslandsaufenthalt?

Aus ihrer Sicht als Mutter zweier diesjähriger Abiturienten rate sie angesichts dieses Problems dazu, „die Ruhe zu behalten, tief durchzuatmen und offen mit seinen Kindern im Gespräch zu bleiben“, es werde sich dann alles fügen, versicherte Frau Doose den anwesenden Eltern. Diese Strategie habe sich schon in ihrer Zeit als „Bibliotheksmutter“ durchaus als probat erwiesen, während derer sie die Entwicklung von kleinen, aufgeregten und hoch lesemotivierten Fünftklässlern zu späteren Teenagern habe hautnah miterleben können, die dann in unserem eigentlichen Leserefugium Hausaufgaben abgeschrieben, mit ihren Handys provoziert oder geflirtet hätten.

Eine lange, anstrengende, lustige und wohl auch schöne Schulzeit am Gymnasium – die Hälfte ihres bisherigen Lebens  –, die sicherlich unvergesslich sei und als gerne erinnerbar bleiben möge, liege hinter ihnen, der eigene Weg, den sie mutig beschreiten sollten, vor unseren Abiturientinnen und Abiturienten. Der Begleitung ihrer Eltern könnten sie sich dabei jedoch weiterhin gewiss sein, wie Frau Doose ihnen abschließend versprach.

„Nach der Pflicht gute Wünsche und Segnung für eine gelingende Kür“

Auch unser Schulpastor Axel Rothermundt beglückwünschte anschließend unsere nunmehr ehemaligen Schülerinnen und Schüler zur bestandenen Reifeprüfung, durch die sie einen Meilenstein erreicht und mit Mut und Fleiß einen Abschluss gemeistert hätten, der ihnen alle Türen für Glück und Erfolg im Leben offen stehen lasse.

Sein Religionskurs der Jahrgangsstufe 11 und er hätten sich anlässlich der bevorstehenden Abiturentlassungsfeier gefragt, was man jungen Menschen nach Absolvieren der (schulischen) „Pflicht“ neben ausgesprochenen guten Wünschen für die ihrem weiteren Wege nachfolgende „Kür“ überdies noch mitgeben könne: Man habe sich dazu entschlossen, jeder und jedem Einzelnen zugedachte herzliche Worte zur nachhaltigen Erinnerung an den heutigen Tag auf kleinen Karten ausgedruckt zu überreichen, auf dass diese künftig auf Pinnwänden in Studenten-, Au Pair- oder alten Kinderzimmern ihren Platz finden mögen.

Zudem habe er als Pastor, wie er betonte, nicht nur Glückwünsche zu bieten, sondern könne für unsere Abiturientinnen und Abiturienten bzw. zusammen mit ihren Eltern für ihre Töchter und Söhne auch beten, um sie bei allem, was sie fortan tun, unter den Segen Gottes zu stellen, was abschließend dann erfolgte.

Vier Glockenschläge, Musikalischer Schlusspunkt und Danksagung“

Vor dem musikalischen Ausklang der diesjährigen Entlassungsfeier durch die Schülerband ("Für immer bleibt“ von Benne) läutete Frau Appelkamp das Ende der Schulzeit am AGG Harsefeld für unsere diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten ein und schlug für alle vier Tutoratsgruppen jeweils einmal die „AGG-Kundungsglockke“ an.

Im Anschluss daran lud sie alle Gäste und Anwesenden noch zum zwanglosen Teil der feierlichen Veranstaltung ein und dankte dem Organisationsteam, allen Mitwirkenden am musikalischen Rahmenprogramm, den Technikern sowie den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 ("Blumenkinder") sowie denjenigen der Jahrgangsstufe 11 (Dekoration und Catering), die alle dazu beigetragen hatten, der Schulabschlussfeier 2019 eine überaus schöne und würdige Atmosphäre zu verleihen.

Fotos: D. Hinrichs