Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld

Vorbildhaftes Engagement für den Volksbund gewürdigt

Auch in diesem Jahr und bereits zum achten Mal in Folge hat Landrat Michael Roesberg in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Forum des Aue-Geest-Gymnasiums eine Belobigung derjenigen Schülerinnen und Schüler vorgenommen, die sich an der alljährlichen Haus- und Straßensammlung der humanitären Organisation aktiv beteiligt hatten: Am heutigen Donnerstagvormittag (28.02.2019) dankte er zehn fleißigen Sammlergruppen aus unserer Jahrgangsstufe 10 für das von ihnen an den Tag gelegte vorbildhafte ehrenamtliche Engagement und händigte zudem allen Beteiligten persönliche Urkunden aus. 

„Nicht nur für den gesammelten Spendenbetrag, möchte ich mich bei euch bedanken, sondern auch für das, was ihr repräsentiert, nämlich dass ihr euch mit dem Thema Krieg und seinen Folgen auseinandergesetzt habt und selber tätig geworden seid“, hob der Stader Landrat Michael Roesberg in Anwesenheit des Geschäftsführer des Kreisverband Stade Kai-Ulrich Baak und Schulleiterin StD´ Ute Appelkamp gegenüber den 28 Schülerinnen und Schülern unserer Jahrgangsstufe 10 in seiner an sie gerichteten kleinen Ansprache lobend hervor.

Unsere Zehntklässler waren – aufgeteilt in elf Gruppen – im vergangenen November und Dezember an ihren Wohnorten mit Sammelbüchsen von Haus zu Haus gegangen und hatten dabei in der Harsefelder Samtgemeinde eine Spendensumme von 854,48 Euro zusammengetragen, wobei ein Quartett aus der Klasse 10 B mit Pauline Niemann, Josefine Stammerjohanns, Johanna Baier und Marta Doose am erfolgreichsten um Spendenbeträge gebeten hatte „Eine wirklich schöne Summe“, wie der Stader Landrat weiter betonte, „die es dem VDK ermöglichen werde, sich um die Kriegsgräberfürsorge kümmern und Jugendprojekte zur Erinnerungskultur unterstützten zu können.“

Und Michael Roesberg veranschaulichte den Anwesenden am Beispiel des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel, dass  gerade auch Schulsammlungen, die ein wichtiges finanzielles Standbein für die von ihm vertretene humanitäre Organisation sind, dazu beitragen, dass der VdK ständig auf die Wichtigkeit und Bedeutung der Pflege von Kriegsgräbern hinweisen könne: „Gerade in Sandbostel erhalten Besucher einen unmittelbaren Eindruck und ein Gefühl, wie Kriegsgefangene leiden mussten, und schon mit 10 Euro könne dort ein Grab ein Jahr lang gepflegt und unterhalten werden.“

Jedoch kam der Stader Landrat nicht nur ans Aue-Geest-Gymnasium, um den Spendenbetrag entgegenzunehmen, sondern zeigte sich gewillt, auch etwas zurückzugeben: Für jede eifrige Spendensammlerin und jeden Spendensammler hatte er eine persönliche Urkunde, die das offizielle Friedenslogo seiner humanitären Organisation und das Motto „Erinnern für die Zukunft“ ziert, mit sich in seinem Handgepäck. Diese hat neben der daraus ablesbaren Belobigung jedes Einzelnen auch einen besonderen, nicht zu unterschätzenden „Mehrwert“. Denn, so prophezeite er unseren Schülerinnen und Schülern, die ihnen heute verliehene Urkunde könnte auch bei Bewerbungen durchaus von Nutzen sein, da potentielle Arbeitgeber neben den schulischen Leistungen des Bewerbers zudem sein Engagement für die Allgemeinheit ganz besonders respektieren und wertschätzen würden.

Und nicht zuletzt mache der engagierte Einsatz der von ihm im Namen des Volksbundes ausgezeichneten Jugendlichen, die damit auch öffentlichkeitswirksam ein „gutes Signal“ gesetzt hätten, sie zu Vorbildern für andere Schülerinnen und Schüler sowie zu ausgezeichneten Repräsentanten ihres Gymnasiums, wie Michael Roesberg abschließend hinzufügte. 

Fotos: D. Hinrichs