Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld

Herbstfrühstück: Die Speisung der Zweihundertsiebzig

Keine Massenspeisung biblischen Ausmaßes, aber immerhin annähernd 270 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 tafelten am gestrigen Dienstag (20.09.2011) anlässlich unseres traditionellen Herbstfrühstücks im jahreszeitlich gemäß dekorierten Forum des Gymnasiums. Dabei erlebte die gemeinschaftsstiftende Zusammenkunft der beiden jüngsten Jahrgänge zur Erntedankzeit bei ihrer diesjährigen Auflage auch schon das erste kleine Jubiläum.  
 
Nunmehr schon zum fünften Mal ist der jeweils jüngste Jahrgang unseres Gymnasiums, die im August neu eingeschulten Sextaner, Gast seiner älteren Mitschüler/innen beim alljährlich stattfindenden Herbstfrühstück gewesen. Zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern genossen sie dabei den Vorzug, sich an herbstlich dekorierten Tischen niederlassen zu dürfen und sich einem gleichwohl erlesenen wie opulent ausfallenden Angebot an Speis und Trank gegenüberzusehen. 

Nachdem die einzelnen Klassen ihre Plätze in der Tafelrunde gefunden hatten, wurde allen umstehenden stillen Betrachtern nicht nur augenscheinlich, dass es angesichts der verlockend dargebotenen Vielfalt an Obst und Gemüse, diversen Marmeladen, Honig, selbstgebackenem Brot und Kuchen sowie etlicher anderer Leckereien eigentlich keiner ausdrücklichen Aufforderung zum genüsslichen Verzehr dieser Köstlichkeiten mehr bedurfte. Und obwohl weder fünf Gerstenbrote noch zwei Fische miteinander geteilt wurden, schien doch in gleicher Weise für das zu beobachtende Gastmahl wie schon bei der biblischen Massenspeisung schlicht und sinngemäß zu gelten: „Und alle aßen und wurden satt.“   

Im Gegensatz zum überlieferten biblischen Speisungswunder aber sorgten wieder einmal die engagierten Eltern und Erziehungsberechtigten aus beiden Klassenstufen dafür, dass an diesem Vormittag die beiden jüngsten Jahrgänge in den „Rundum-Sorglos-Genuss“ des Herbstfrühstücks gelangten. Für ihren großartigen Einsatz sei besonders ihnen, den fünfzig unverzichtbaren Helferinnen und Helfern vor Ort sowie den zahlreichen verlässlichen „regionalen Nahrungsmittelversorgern“ aus den Reihen der Elternschaft, ebenso ausdrücklich gedankt wie auch Frau StR´ Dr. Hof und Frau StR´ Wienke, die beide erstmals nach dem Ausscheiden von Frau Korte aus dem aktiven Dienst die von ihr einst angeregte gemeinschaftsstiftende Zusammenkunft zum Erntedankfest umsichtig und stilvoll mit arrangiert haben.